Glossar
EBITDA Hotel – Definition und Praxisbedeutung
EBITDA ist der operative Gewinn eines Hotels vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation.
EBITDA ist der operative Gewinn eines Hotels vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation – die Kennzahl, die zeigt, was das Haus aus seinem laufenden Betrieb heraus erwirtschaftet.
EBITDA = Umsatz − operative Kosten + Abschreibungen (zurückgerechnet)
EBITDA blendet Finanzierungsstruktur und Steuersituation aus – bewusst. Damit ist er vergleichbar: zwischen Häusern, zwischen Jahren, zwischen Eigentümern. Wer ein Hotel kauft oder bewertet, schaut als erstes auf das EBITDA.
Faustregel: Im inhabergeführten Hotel liegt das EBITDA oft 8-12 Prozentpunkte unter dem, was der Steuerberater “nach Jahresabschluss” zeigt – weil der Jahresabschluss erst im Frühjahr kommt. Wenn die BWA Sie überrascht, kam sie zu spät.
Maximilian Bräu – Hotelberater, IHK-Prüfer und Hotelklassifizierer (BTG). Er schreibt aus 14 Jahren Hotelbetrieb, nicht aus dem Lehrbuch.
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